
An den Gleisen bei Harlingen am Samstagmittag.

In der Nacht haben Aktivisten der Kampagne "CASTOR? Schottern!" die Gleise untergraben und verbogen.

Kaum haben sich die ersten Blockierer auf die Schienen gesetzt, erscheint eine Pferdestaffel der Polizei.

Diese Aktivisten müssen die Gleise wieder räumen - vorerst.

Aktivisten der Kampage "CASTOR? Schottern!" blockieren die Wege im Wald mit Baumstämmen, um der Polizei die Fortbewegung zu erschweren.

Auch Hochsitze landen auf den schmalen Wegen.

Hier gibt es für Fahrzeuge erstmal kein Durchkommen mehr.

Klare Worte.

Etwa 19.000 Polizisten sind im Wendland am CASTOR-Wochenende im Einsatz.

Die Polizei versucht vorrangig die Schienen zu sichern.

Wasserwerfer sollen die Schotter-Aktivisten von den Gleisen fernhalten.

Der dichte Wald ist unübersichtlich. Die Schotterer liefern sich den ganzen Tag ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei.

Zurück in Harlingen. Wo am Mittag noch viel Platz war ...

... sind die Schienen am Abend kaum mehr zu sehen.

Etwa 2000 - 3000 Menschen beteiligen sich an der friedlichen Sitzblockade.

Neben den Gleisen entzünden die Demonstranten Lagerfeuer, um sich zu wärmen.

Notfalldecken helfen gegen die kalte Nachtluft.

Die Polizei lässt die Schienenbesetzer zuerst gewähren ...

... doch gegen drei Uhr Früh am Sonntagmorgen wird es langsam Ernst: Polizeibeamte bauen Beleuchtung für die bevorstehende Räumung auf.

Die Räumung beginnt. Da kein Widerstand durch die Blockierer erfolgt, verläuft sie größtenteils friedlich.

Zumal unabhängige Anwälte ...

... und unzählige Pressevertreter den Einsatzkräften auf die Finger sehen.

Mit der Zeit wird das Vorgehen der Beamten allerdings zunehmend ruppiger.

Manche Polizisten gehen nicht gerade zimperlich vor.

Die Blockade ist fast geräumt.

Noch sind die LKW-Auflieger, die neben dem Verladekran in Dannenberg stehen leer ...

... doch bald werden sie die CASTOR-Behälter die letzten Kilometer auf der Straße ins Zwischenlager transportieren.